Parasitenmanagement vor der Weidesaison – Grundstein für eine stabile Saison
Der entscheidende Zeitpunkt im Parasitenmanagement liegt vor dem Weideaustrieb. Tiere, die bereits im Stall eine reduzierte Magen-Darm-Belastung aufweisen, scheiden zu Beginn der Weideperiode weniger Parasiteneier aus. Dadurch wird die Weidefläche deutlich geringer kontaminiert.
Dieser Effekt wirkt sich über Monate aus: Parasiten entwickeln sich zyklisch. Eine hohe Ausgangsbelastung im Frühjahr führt häufig zu einem steigenden Infektionsdruck im weiteren Saisonverlauf. Wird der Kreislauf frühzeitig unterbrochen, bleibt die Belastung über Sommer und Herbst hinweg besser kontrollierbar.
Ein strukturiertes Parasitenmanagement vor dem Ausstallen beeinflusst somit nicht nur das einzelne Tier, sondern das gesamte Flächenmanagement des Betriebes. Weniger ausgeschiedene Eier bedeuten weniger infektiöse Larven auf der Weide – und damit eine stabilere Tiergesundheit über die gesamte Saison.
Eine wichtige Rolle spielen dabei kondensierte Tannine pflanzlichen Ursprungs. Diese sekundären Pflanzenstoffe können im Verdauungstrakt mit Proteinen interagieren und werden gezielt in Fütterungskonzepten eingesetzt, um das Parasitenmanagement ernährungsphysiologisch zu begleiten. Ziel ist es, die parasitäre Belastung im Magen-Darm-Trakt zu beeinflussen und die Ausscheidung von Parasiteneiern zu reduzieren.
Ramikal Paratox enthält ausgewählte pflanzliche Komponenten mit kondensierten Tanninen und ist darauf ausgerichtet, das betriebliche Parasitenmanagement im Rahmen eines ganzheitlichen Fütterungskonzepts zu unterstützen. Der Einsatz vor dem Weideaustrieb trägt dazu bei, den Parasitendruck frühzeitig zu senken und die Ausgangssituation für die gesamte Weidesaison nachhaltig zu verbessern.
Ein frühzeitiger, betriebsindividueller Ansatz im Parasitenmanagement ist daher eine strategische Maßnahme – für gesündere Tiere und für eine kontrollierbare Weideperiode.


